6.Chemotherapie und Formulare, Formulare....

Letzte Woche hatte ich meine 6. und hoffentlich letzte Therapieeinheit mit Antikörpern und Chemoinfusionen. Nach jetzt fünf Tagen geht es mir noch nicht so gut. Wie immer habe ich mit allen Begleiterscheinungen zu kämpfen, sowie mit der hohen Dosierung des Cortisons. Aber es kann nur besser werden ! Ich bin sehr froh, das ich bisher keine Infektionen hatte, ich bin ja auch meistens zu Hause. 

Parallel dazu habe ich mich in den letzten zwei Tagen mit meinem Kurantrag beschäftigt. Die Formulare habe ich mir von der Rentenversicherung zuschicken lassen. In der Tat sind es sechs verschiedene Formulare mit 23 Seiten zum Bearbeiten, die wenigsten davon muss meine Ärztin ausfüllen. Auf jeder Vorder- und Rückseite muss meine Renten-Versicherungsnummer stehen, da hatte ich erstmal schon zu tun mit. Einige Fragen sind nur zum Ankreuzen, bei anderen muss ich einen halben Roman schreiben. Das hat mich schon wieder ziemlich überfordert. Dann alles noch einscannen. Am Dienstag werde ich den ganzen Packen zu meiner Ärztin mitnehmen, in der Hoffnung, das ich alles richtig gemacht habe, und sie den Rest vervollständigen kann. 

Ich war noch nie zu einer Kur oder Reha, oder sonstiges, aber diesmal möchte ich dieses Angebot gerne in Anspruch nehmen, in der Hoffnung, das mein Allgemeinbefinden und meine körperliche Leistungsfähigkeit sich bessert. Weiterhin möchte ich auch etwas für meine psychische Gesundheit tun, die in den letzten Jahren seit Corona, der Krankheit und dem Tod meines Vaters und dann seiner Lebensgefährtin, schlussendlich meiner eigenen Erkrankung sehr gelitten hat. Ohje, ich bekomme bestimmt Heimweh !

Auch habe ich mir drei Wunschkliniken heraus gesucht, alle in Mecklenburg-Vorpommern. Natürlich müssen diese meine Erkrankung auch behandeln und mit der Rentenversicherung abrechnen, da habe ich mich belesen. Ich möchte schon gerne hier bei uns im Nordosten bleiben, auch wenn es im Süden auch anscheinend gute Rehakliniken gibt. Aber die Ostsee ruft!  Ach... wäre das schön, wenn das klappen würde, wenn möglich im März oder April, bis dahin habe ich hoffentlich auch wieder genug Kraft, um eine Reha durchzustehen. 

Im Januar stehen mir noch einige weitere teils unangenehme Dinge bevor, Anfang Januar muss ich ins UKB, dort wird dann meine Harnleiterschiene entfernt. Ich hoffe, das klappt diesmal, ich werde berichten. Ein weiterer Baustein zu meiner Gesundung. Die Woche darauf zur Kontrolluntersuchung bei meinem Urologen. Ende Januar habe ich einen Termin beim Hautarzt und einen CT-Kontrolltermin. Das wird auch spannend, ob sich in meinem Bauch nun erstmal alles zurück gebildet hat oder ich noch Erhaltungstherapie benötige. Momentan fühlt sich meine Bauchregion noch nicht sehr gesund an ! 


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