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Was bedeutet Glück für mich ?

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Auf der Suche nach Glück stellt sich mir die Frage, was bedeutet Glück für jeden Einzelnen ? Bedeutet Glück für jeden das Gleiche ? Variieren die Glücksgefühle bei den Menschen verschiedenen Alters ? Hat Geld Einfluss auf das Glück des Einzelnen ? Manche brauchen viel Geld und materielle Dinge, um glücklich zu sein. Aber reicht es nicht schon, sich genügend Nahrungsmittel kaufen zu können ? Nicht hungern und frieren zu müssen ? Für manch andere ist es vielleicht selbstverständlich, für manche nicht. Wie viele materielle Dinge benötigt man wirklich ? Wenn wir alle ehrlich sind, nur ein Bruchteil dessen, was wir besitzen. Aber Glück bedeutet für mich auch, noch Sachen (Geschirr, Möbelstücke, Bücher usw.)  zu besitzen, die meinen Eltern gehört haben, denn damit verbinde ich schöne Erinnerungen.   Glück bedeutet auch für mich, eine Generation zu sein, die ohne Krieg aufgewachsen ist.   Für mich ist Glück die Summe vieler kleinerer und größerer Dinge im Leben, täglic...

Ein holpriger Start ins Jahr 2026

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Heute ist der 16.Januar, und ich beginne langsam wieder klar zu denken. Unser Silvester verlief unspektakulär. Mit Ohropax und Schlafmaske ausgerüstet, sind wir um 23 Uhr ins Bett gegangen und haben Mitternacht verschlafen. Am Neujahrstag haben wir uns mit einigen Sportfreunden im Unterspreewald getroffen, eine kleine Wanderung gemacht und sind wie immer im Gasthaus Petkampsberg eingekehrt. Leider jedoch waren wieder einige sehr laute Männer dort, wahrscheinlich mit Restalkohol, so das ein normales Gespräch teilweise nicht möglich war. Sollten wir im nächsten Jahr nicht direkt in der Gaststätte Plätze bekommen können, werde ich dort nicht mehr hingehen. Das erträgt mein so lädiertes Nervenkostüm nicht mehr ! Am Freitag, den 2.Januar hatten wir früh gleich einen Termin beim Bürgeramt, zum Umtausch unserer Führerscheine. Vorher hatte ich angerufen, und es wurde uns gesagt, das wir Passbilder direkt beim Bürgeramt machen können. So weit, so gut.... Am Infoschalter hatten wir dann gefragt ...

Rückblick 2025

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Es weihnachtet....

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Wo gibt es denn sowas.... in fünf Tagen ist schon wieder Weihnachten !  Auch wenn es mir seit der letzten Chemotherapie immer noch nicht so gut geht, freue ich mich auf diese Tage. Besonders auf die Zeit zwischen den Jahren, wie man so sagt. Die Rauhnächte zwischen 24.12. und 6.1. laden ein, um innezuhalten, das Jahr Revue passieren zu lassen, neue Kraft zu schöpfen. Eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit, ich liebs...   Bei uns gibt es zu Weihnachten immer Pute, eine große Pute. In Zeiten der immer wiederkehrenden Vogelgrippe gestaltete es sich dieses Jahr als schwierig, eine Pute zu bekommen. In unserem näheren Umfeld gab es keine große Auswahl an Geflügel, es gab noch nicht mal Auswahl, es gab nichts. Also starteten wir gestern "Mission Pute" in Richtung Polen. Auf dem Weg dorthin landeten wir in Seelow, wo wir tatsächlich in einem großen Supermarkt fündig wurden. Es gab sogar Auswahl, auch an anderem Geflügel ! Wir haben allerdings keine sehr große Pute, sondern nur ei...

6.Chemotherapie und Formulare, Formulare....

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Letzte Woche hatte ich meine 6. und hoffentlich letzte Therapieeinheit mit Antikörpern und Chemoinfusionen. Nach jetzt fünf Tagen geht es mir noch nicht so gut. Wie immer habe ich mit allen Begleiterscheinungen zu kämpfen, sowie mit der hohen Dosierung des Cortisons. Aber es kann nur besser werden ! Ich bin sehr froh, das ich bisher keine Infektionen hatte, ich bin ja auch meistens zu Hause.  Parallel dazu habe ich mich in den letzten zwei Tagen mit meinem Kurantrag beschäftigt. Die Formulare habe ich mir von der Rentenversicherung zuschicken lassen. In der Tat sind es sechs verschiedene Formulare mit 23 Seiten zum Bearbeiten, die wenigsten davon muss meine Ärztin ausfüllen. Auf jeder Vorder- und Rückseite muss meine Renten-Versicherungsnummer stehen, da hatte ich erstmal schon zu tun mit. Einige Fragen sind nur zum Ankreuzen, bei anderen muss ich einen halben Roman schreiben. Das hat mich schon wieder ziemlich überfordert. Dann alles noch einscannen. Am Dienstag werde ich den ganz...

Die Suche nach mir

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  Es könnte ja auch einmal etwas klappen.... Am 25.November sollte mir die Harnleiterschiene gezogen werden, ambulant und beim Urologen. Leider hat der Arzt die Schiene nicht zu fassen bekommen, und nach gefühlt einer halben Ewigkeit, die er in mir herumgefummelt hat... ich habe zwischendurch Schnappatmung bekommen...hat er abgebrochen. Weitere sehr deprimierende und erniedrigende Einzelheiten möchte ich Euch ersparen.  Dann nun doch ins UKB (Unfallkrankenhaus Berlin). Dort wurde mir die Schiene auch gelegt. Ich habe einen Termin am 8.12. vereinbart. Davon jedoch war meine Onkologin nicht begeistert, denn nächste Woche soll ich meine vorerst letzte Chemotherapie erhalten. Das Immunsystem wird dadurch sehr stark herab gesetzt, und das Infektionsrisiko ist einfach zu hoch, wenn beim Ziehen der Schiene auch nur minimal verletzt wird. Das kann zum Verlust der Niere führen. Also einen neuen Termin am 8.1.2026 vereinbart... Hoffentlich klappt das !  Meine Haarpracht hat das Wac...

5.Chemotherapie

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Ich dachte immer, es wird leichter !  Nein, wird es nicht  ... Letzte Woche am Dienstag hatte ich Antikörperinfusion, und am Mittwoch dann Chemotherapie. Seit dem vierten Mal bekomme ich ein Krebsmedikament weniger, das, was die Gefühlsstörungen und hauptsächlich den Haarausfall verursacht hat. Ergo wachsen meine Haare wieder. Wenig und zart und nur auf dem Kopf, und zum Kämmen reicht es noch lange nicht, aber es wächst ! Wenigstens etwas !  Wachsen tut allerdings auch mein Gewicht. Bei jeder Therapie habe ich das Gefühl, das mein Körper durch das Cortison immer mehr Wasser und Kilos einfängt. Das Gesicht schwemmt auf und die Haut wird rot. Fünf Tage muss ich jeweils das Zeug hochdosiert einnehmen, heute war wieder der erste Tag ohne Cortison. Ich habe das Gefühl, wenn mich jemand anpiekst, platze ich wie eine Wasserbombe.  Dieses Mal hatte ich nach der Chemo auch mit Übelkeit zu kämpfen. Ich hatte schon einen erheblichen Weglaufdrang, als ich die Infusionsbeutel ges...

Planlos frustriert !

 Ab h eute sollte ich eigentlich meine 5. Therapieeinheit bekommen, heute die Antikörper und morgen die Chemotherapie....aber es kommt immer anders als man denkt. Unser so wunderbarer Plan ist nun wieder hinfällig. Nach der letzten Chemo und meiner Spritze für die Leukos sind diese 3 Tage später sprunghaft angestiegen, was ja Sinn dieser Spritze ist. So hoch waren die Werte seit Beginn meiner Erkrankung schon nicht mehr. Ich war beruhigt, denn ich weiß, das das nicht so bleibt, dachte aber, ich habe genügend Puffer, um ein starkes Absinken auffangen zu können.  Nun war ich letzten Donnerstag wieder zum Blut abnehmen, und am Freitag ruft mich die Schwester an, mit der Mitteilung, das am Montag und Dienstag die Therapie nicht stattfinden kann, da die Leukos wieder nicht mehr vorhanden sind. Unser schöner Plan, bis Dezember mit den Therapien durch und an Weihnachten halbwegs fit zu sein, rückt in weite Ferne.... Also kommenden Mittwoch wieder zur Blutabnahme, und dann hoffentlich...

"Lebenspläne" Teil 1: Schule und Beruf

Als ich im Teenageralter war, hatte ich gewisse Vorstellungen, wie mein Leben später aussehen könnte. Hattet Ihr in diesem Alter auch Lebenspläne ? Es gibt aber Lebensumstände, die dazu führen, das Pläne über den Haufen geworfen werden müssen.  Das erste Kindheitstrauma war der Beginn der Erkrankung meiner Mutter Mitte der 1970er Jahre, dieses Trauma verfolgt mich bis heute, und führte dazu, das mein Leben anders verlaufen sollte. Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, wollte ich Krankenschwester werden. Irgendwann stellte ich fest, das ich Spritzen ja so gar nicht mag, so habe ich diesen Traum in die Schublade gepackt. Als ich dann 14 Jahre alt war, wollte ich Hebamme werden. Für mich gibt es nichts Schöneres, als Müttern dazu zu verhelfen, ihre Babys zur Welt zu bringen. Ich finde es heute immer noch schade, das dieser Berufswunsch nicht in Erfüllung ging.  In der Grundschule bis zur 6.Klasse war ich eine sehr gute Schülerin, so wurde beschlossen, das ich zur 7.Klasse auf ein Gy...

Tagträume - Meditation

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 "Ich liege auf einer grünen Wiese, um mich herum duftende Wiesenblumen in allen Farben, ich liege dort und schaue in den Himmel, der so blau ist, mit weißen Schäfchenwolken, die über mir vorbei ziehen,  die Sonne wärmt mein Gesicht, Ruhe ist um mich herum, nur die Geräusche der Natur,  Bienen summen, Hummeln brummen, der Wind streift meine Haare, ein Fluß strömt in gemächlicher Geschwindigkeit vorbei.  Die Zeit steht still für einen Moment, Gedanken ziehen vorbei wie die Wolken am Himmel. Auch negative Gedanken... ich lasse sie weiter ziehen.  Eine tiefe Entspannung und Ruhe breitet sich in mir aus, ich bin eins mit der Natur, die Natur ist eins mit mir, wir sind Natur ! Ich atme, ein, aus... mit jedem Ausatmen fühle ich negative Energien gehen, mit jedem Einatmen kommen positive Energien zu mir. " Das ist meine Entspannungs-Meditation, es gelingt nicht immer, aber immer öfter. An nichts zu denken, ist oft sehr schwierig, irgendetwas schwirrt einem immer im Kop...

4.Chemotherapie und Geburtstag

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Letzten Freitag konnte nun endlich die 4.Chemotherapie stattfinden. Meine Leukos sind etwas gestiegen, so dass die Ärztin es verantworten konnte. Ich habe jetzt auch nicht eine ganz so starke "Mischung" bekommen, da mein CT ja gut ausgefallen war. Zwei Tage nach der Chemo muss ich eine Spritze bekommen, die verhindert, das die Leukos zu stark absinken. Die musste ich mir nun am Sonntag, an meinem Geburtstag, selber in den Bauch spritzen. Das habe ich zwar unter Anleitung in der Praxis schon gemacht, aber alleine zu Hause ist doch noch einmal etwas anderes. Es hat aber geklappt, ich war glücklich ! Auf der Spritzenverpackung steht alles nur noch auf russisch drauf, hm.... es ist natürlich die gleiche Zusammensetzung... aber vielleicht preiswerter für die Krankenkasse.  Die rauschende Party zu meinem runden Geburtstag ist nun ausgefallen. Sie fand mit Mann, Katze und den Begleiterscheinungen der Chemo zu Hause statt mit Bratkartoffeln und Lebkuchen. Von einer Patientin habe ich...