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Schweden... wir kommen !

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  Meine Onkologin meinte, das ich ohne weiteres in den Urlaub fahren dürfe. Sie weiß ja nicht, welche Art Urlaub wir immer machen ... Camping, paddeln, Gepäckfahrten mit dem Kajak. Ich fühlte mich für gewisse Dinge noch nicht fit genug, was ich letztendlich auch nicht war. Für 3 1/2 Wochen sollte es nun nach Schweden gehen, ohne Plan, ohne festes Ziel. Da wir unabhängig von festen Fährüberfahrten sein wollten, nahmen wir auf der Hin- und Rückreise den Landweg über die Storebeltbrücke und die Öresundbrücke . Und das hat prima geklappt !  Wir hatten unsere beiden Einer-Kajaks und zwei Fahrräder dabei. Wir wollten paddeln, wenn auch keine mehrtägige Gepäckfahrt machen, dazu reicht meine Kraft und Energie nicht aus, jedoch einige Tagestouren unternehmen. Also hatten wir am Mittwoch, den 22.Juli, früh um 4 Uhr den Wecker gestellt, um 6 Uhr wollten wir losfahren, das hat auch fast geklappt !  Die Straßen waren leer, und so kamen wir ohne schnell zu fahren zügig voran. Was war ...

CT-Befund .... Urlaub ?

Letzte Woche am Donnerstag hatte ich einen Termin bei meiner Onkologin zum Labor und zur Befund - Besprechung. Sie ist immer sehr optimistisch, das muss sie wahrscheinlich auch. Meine Leukozyten sind immer noch im unteren Bereich angesiedelt, aber " Das wird schon!"  Ich hatte die Hoffnung, das die Lymphome in meinem Bauch weg sind, einfach weg... so heimlich, wie sie sich in mein Leben geschlichen haben, so heimlich können sie eigentlich auch wieder von dannen ziehen... aber nein, ich erwarte zuviel... sie sind rückläufig, aber sie sind da! Noch immer in meinem Bauch und versuchen ihr Unwesen zu treiben. Das Problem ist nicht das aggressive Lymphom, schnell zellteilend und wachsend, das haben wir mit Chemo und Bestrahlungen in den Griff bekommen... das Problem sind die indolenten bzw. langsam wachsenden Lymphome, die ich auch in meinem Bauch habe. Diese können wir nur mit der Antikörpertherapie am Wachsen hindern, da die Zellteilung langsam voranschreitet.  Mein persönliches...

Es geht immer weiter...irgendwie !

In Anbetracht meiner zukünftigen finanziellen Situation habe ich heute endlich meine Zeitungsabos gekündigt. Da ich ja auch zu Ende September von meinem Arbeitgeber gekündigt bin, habe ich beim Arbeitsamt angerufen, wie es so weitergeht. Ich müsste mich jetzt arbeitssuchend melden. Also schilderte ich der netten Dame am Telefon meine Situation. Ich bekam die Auskunft, das ich mich, sofern ich im Krankenstand bin, mich weder arbeitssuchend noch arbeitslos melden muss. Aber was, wenn mein Krankengeld ausläuft ? Und meine eventuelle Erwerbsminderungsrente noch nicht genehmigt ist ? "Dann kommen Sie mit dem Aussteuerungsbescheid von der Krankenkasse wieder, und dann bekommen Sie ein Überbrückungsgeld." Aha ! Ich werde trotzdem zwischendurch nochmals anrufen, wer weiß, vielleicht sagt mir der nächste Mitarbeiter etwas anderes... ich bin so misstrauisch ! Unser ganzes Versorgungssystem ist gut, aber du musst dir alles selber erarbeiten, und das während einer Krebserkrankung ist nic...

REHA und Folgen

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Nach langer Zeit füttere ich nun endlich mal wieder meinen Blog. Es ist viel geschehen, Positives, auch Negatives, Dinge, die mich überfordern, Dinge, die mich kraftlos machen, aber auch Dinge, die mir Mut machen und Selbstvertrauen geben.  Vom 29.April bis zum 20.Mai war ich zur Reha. Das erste Mal in meinem Leben, und zwar im wunderschönen Buckow in der Märkischen Schweiz. Es hat mir gut dort gefallen, sowohl die Klinik als solches, als auch der wunderschöne Klinik- und Schloßpark im Frühling. Mein Zimmer ging zur Park- und Seeseite, das ist der Griepensee, hinaus, und am Lauteten war das Gezwitscher der Vögel. Herrlich, auch das Wetter spielte zum größten Teil mit, es war schon richtig warm, und es gab nur an zwei oder drei Tagen Regen. Das Essen war gut, morgens und abends gab es Buffet, und mittags immer jeweils zwei Essen zur Auswahl mit Salat und einer Nachspeise. Die Rehaklinik wurde durch die beste Bäckerei der Gegend beliefert, und das Brot und die Brötchen waren ein...

Der Drops ist gelutscht....

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Ich habe in den letzten Wochen eine ganze Menge erlebt, einiges ging fast über meine Kräfte. Die 20 Bestrahlungen habe ich hinter mich gebracht. Das war sehr anstrengend für mich, für meinen Körper. Viele verstehen das nicht : "Es sind doch nur Bestrahlungen." Auch Bestrahlungen haben, je nachdem wo bestrahlt wird, ihre Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen. Mein Bauch wurde bestrahlt, also war auch der Darm im Weg, der eigentlich nicht bestrahlt werden sollte, aber es ging nun mal nicht anders. Ergo Durchfall, Magenprobleme und ich leide seitdem noch stärker unter dem Fatique-Syndrom. Fatique bedeutet extreme Erschöpfung, Müdigkeit, die sich durch Ruhe nicht bessert. Meine Blutwerte, sprich Leukozyten und Thrombozyten sind immer zu niedrig. Deshalb bin ich wahrscheinlich chronisch mal weniger, mal mehr verschnupft. Mein Blutdruck fährt Achterbahn, stabil ist anders. Ich schmecke auch nicht mehr so viel. Also es kann nur besser werden !  Ende des Monats fahre ich zur Kur od...

Was ist nur mit mir geschehen?

Diese Frage stellt sich mir öfter. Wenn ich mir die Bilder vom vergangenen Jahr anschaue, kommen mir die Tränen. Ich habe das alles noch nicht verarbeitet. Diese Krankheit ist über mich hergefallen...plötzlich, unerwartet. Es ging mir schon vorher nicht gut, aber entweder hatten die Ärzte nichts gefunden, oder der Befund war da, aber so gering, das es nur beobachtet wurde. Dann diese furchtbaren Schmerzen, und ein Lymphom, was in meinem Körper buchstäblich explodiert ist, in kurzer Zeit rasant gewachsen.  Diagnostische Untersuchungen folgten, dann die Gewissheit, ich habe Krebs. Diese furchtbare Krankheit, die alles verändert, und wenn ich sage alles, dann meine ich es so. Eine Krebsdiagnose ist der Moment, in der dein altes Leben aufhört, es wird dir der Boden unter den Füßen weggezogen. Du begreifst gar nicht, was da passiert. Mit dieser Diagnose stirbt das Vertrauen in deinen Körper. Krebs filtert : Dinge verändern sich, Freundschaften gehen, andere kommen, die Sexualität ist nu...

Wie geht es mir wirklich ?

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Nach der Therapie ist vor der Therapie....  Der Krebs ist immer noch da, heimtückisch lauert er in meinem Körper und wartet ab.... Das letzte CT Ende Januar zeigt immer noch einen Rest-Tumor an. Von dem großen schnell wachsenden Lymphom ist nach 6x Chemo und Antikörper immer noch etwas übrig geblieben. Positiv ist allerdings, das alle weiteren Lymphome in meinem Bauch nicht mehr da sind, die waren auch nicht so groß und so schnell wachsend. Es folgt auf jeden Fall eine Erhaltungstherapie mit Antikörpern über zwei Jahre alle zwei Monate, d.h. in meinem Fall eine Infusion mit "Obinutuzumab". Ich habe lange Zeit gehabt, dieses Wort zu üben, da ich dieses Zeug ja auch während der Chemo bekommen habe, jetzt geht es halt noch zwei Jahre weiter, aber ohne Chemo ! Meinen Port-Katheder behalte ich also auch noch, es ist nicht so, das ich ihn nicht merke, er ist einfach unangenehm und tut manchmal weh. Ich verdränge sehr viel (aber ich muss es verarbeiten!) ... die Onkologin hat mir wi...

Was bedeutet Glück für mich ?

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Auf der Suche nach Glück stellt sich mir die Frage, was bedeutet Glück für jeden Einzelnen ? Bedeutet Glück für jeden das Gleiche ? Variieren die Glücksgefühle bei den Menschen verschiedenen Alters ? Hat Geld Einfluss auf das Glück des Einzelnen ? Manche brauchen viel Geld und materielle Dinge, um glücklich zu sein. Aber reicht es nicht schon, sich genügend Nahrungsmittel kaufen zu können ? Nicht hungern und frieren zu müssen ? Für manch andere ist es vielleicht selbstverständlich, für manche nicht. Wie viele materielle Dinge benötigt man wirklich ? Wenn wir alle ehrlich sind, nur ein Bruchteil dessen, was wir besitzen. Aber Glück bedeutet für mich auch, noch Sachen (Geschirr, Möbelstücke, Bücher usw.)  zu besitzen, die meinen Eltern gehört haben, denn damit verbinde ich schöne Erinnerungen.   Glück bedeutet auch für mich, eine Generation zu sein, die ohne Krieg aufgewachsen ist.   Für mich ist Glück die Summe vieler kleinerer und größerer Dinge im Leben, täglic...

Ein holpriger Start ins Jahr 2026

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Heute ist der 16.Januar, und ich beginne langsam wieder klar zu denken. Unser Silvester verlief unspektakulär. Mit Ohropax und Schlafmaske ausgerüstet, sind wir um 23 Uhr ins Bett gegangen und haben Mitternacht verschlafen. Am Neujahrstag haben wir uns mit einigen Sportfreunden im Unterspreewald getroffen, eine kleine Wanderung gemacht und sind wie immer im Gasthaus Petkampsberg eingekehrt. Leider jedoch waren wieder einige sehr laute Männer dort, wahrscheinlich mit Restalkohol, so das ein normales Gespräch teilweise nicht möglich war. Sollten wir im nächsten Jahr nicht direkt in der Gaststätte Plätze bekommen können, werde ich dort nicht mehr hingehen. Das erträgt mein so lädiertes Nervenkostüm nicht mehr ! Am Freitag, den 2.Januar hatten wir früh gleich einen Termin beim Bürgeramt, zum Umtausch unserer Führerscheine. Vorher hatte ich angerufen, und es wurde uns gesagt, das wir Passbilder direkt beim Bürgeramt machen können. So weit, so gut.... Am Infoschalter hatten wir dann gefragt ...

Rückblick 2025

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